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<pre>Auch wenn die Statistik (21 Bayer-Siege / 11 Remis / 9 Hertha-Siege) anderes vermuten lässt, tippen wir am Samstag nämlich ohne Wenn und Aber auf einen Hertha-Sieg!  <p> Saison 2014/15: Aufstieg in die Bundesliga am letzten Spieltag durch ein 1:0 gegen St. Pauli.  <p>  Zweifelsohne ist es ein äußerst sympathischer Zug, auch inmitten des schwächsten Saisonstarts der Vereinsgeschichte weiterhin auf den zuvor so erfolgreichen Peter Stöger zu setzen: Dem Ã–sterreicher dürfte das Einleiten der Trendwende mittlerweile aber kaum noch zuzutrauen sein. <p> Der Chefcoach wollte davon allerdings (noch) nicht viel wissen. „Solange rechnerisch noch alles möglich ist, fokussieren wir uns nur auf den nächsten Gegner. Wir lassen uns nicht verleiten in irgendeine Richtung. Wir bleiben weiter auf Kurs Klassenerhalt“, stellte Nouri klar. <p>  Dass bei den Testspielen noch nicht alles nach Wunsch verlief (seit vier Spielen ohne Sieg), beunruhigt Gisdol indessen nicht, schließlich sei man grundsätzlich im Plan: „Wir sind von den Trainingsinhalten gut durchgekommen. Das gilt sowohl für den körperlichen Zustand, da haben die Jungs klasse mitgezogen, als auch für die taktische Verfassung. Da haben wir zuletzt einen stabilen Eindruck hinterlassen.“  </pre>


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<pre>Wird nämlich nach den Gründen für den jeweiligen Fehlstart gefahndet, lässt sich sowohl bei den Kraichgauern als auch bei den Schwaben ein Muster erkennen, welches den Klubs zuletzt regelmäßig das Genick gebrochen hat.  <p> Hertha BSC hatte in den letzten Wochen ebenfalls hart zu kämpfen, allerdings muss sich die Alte Dame um den Klassenerhalt keine allzu großen Sorgen mehr machen.  <p>  In den wettbewerbsübergreifend vergangenen sieben direkten Duellen zwischen Bayern und Dortmund gab es immer mehr als 3,5 Treffer zu bestaunen. Eine eindrucksvolle Quote, die vor allem die Offensivqualitäten beider Mannschaften herausstreicht. Auch dieses Mal trifft der beste Angriff in Form der Bayern (72 Tore) auf den zweitbesten aus Dortmund (55). <p> Trotz der Niederlage beim VfB gehört die „Alte Dame“ zu den aktuell formstärkeren Teams der Bundesliga. Sieben Punkte sind zwar keine berauschende, aber auch keine besonders üble Ausbeute aus den letzten fünf Partien. <p>  Zumal der SC Freiburg die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft im bisherigen Saisonverlauf ist und keinen der letzten fünf Auftritte in der Fremde gewinnen konnte.  </pre> 


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<pre> Dabei können auch die 1899er von der laufenden Saison noch nicht viel Positives berichten; immerhin sind die Hoffenheimer noch schlechter als in jenem denkwürdigen Herbst 2012 gestartet, als das Experiment mit Tim Wiese & Co mit Pauken und Trompeten danebenging.  <p> In Anbetracht der klaren direkten Bilanz und Hannovers gravierender Heimschwäche wäre ein Leipziger Patzer nichtsdestotrotz eine Riesenüberraschung.  <p>  Mit einem Heimsieg gegen Mainz könnte die „alte Dame“ auch in der Tabelle einen großen Sprung nach vorne machen — im Optimalfall könnte die Hertha nach diesem Spieltag auf Rang 7 stehen. <p>  Sowohl Hannover 96 als auch Hertha BSC präsentierten sich zuletzt nicht in Bestform. <p>  Besonders übel hatte es den Aufsteiger namentlich in den jüngsten vier Partien in Hannover, München, Dortmund und Wolfsburg erwischt, in denen dem FCI angesichts des resultierenden Torverhältnisses von 0:10 noch nicht einmal mehr ein Treffer glückte.  </pre>


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<pre> Folglich rechnen wir damit, dass die Berliner aus der „Festung“ Rheinenergie Stadion auch diesmal mindestens einen Punkt entführen werden!  <p> Dass es hier am Ende dann aber doch nur zu einem einzigen Pünktchen reichte, löste eine extrem negative Dynamik aus; insbesondere beim unmittelbar folgenden 0:4 gegen den Aufsteiger aus Leipzig bekamen die Zuschauer einen totalen Zusammenbruch ihres Teams zu sehen.   <p> Im Mittwochsspiel zwischen Freiburg und Frankfurt bin ich davon überzeugt, dass sich die Elf von Christian Streich kein zweites Mal so abschießen lässt wie beim 0:6 gegen Wolfsburg. <p>  Dabei ist Meister und Tabellenführer Bayern München im Heimspiel gegen Hoffenheim Fixstarter.  <p> Im Gegensatz zu vorherigen Spieltagen vergeben die Buchmacher dieses Mal einige überraschend klare Favoritenrollen.  </pre>


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<pre> Ein Heimsieg im Duell der beiden Tabellennachbarn böte den Norddeutschen darüber hinaus sogar die Chance, doch noch einmal ein Minimum an Morgenluft zu schnuppern; ein auf nur mehr fünf Punkte verkürzter Rückstand könnte ein letztmaliges Aufflackern der Lebensgeister initiieren.  <p> Nach diesem Aufbäumen war es dann aber nur umso enttäuschender, wie das Team jüngst gegen die Gladbacher Fohlen (1:2) zu Werke ging; obwohl die Borussen eine Englische Woche in den Beinen hatten, zeigte sich lediglich der eigentlich überspielte Gast an der Kontrolle des Geschehens interessiert.  <p>  Immerhin kann der Fehltritt in der Hauptstadt als ein Musterbeispiel dafür herangezogen werden, wie schnell sich eine Serie bisweilen in ihr Gegenteil verkehrt: Hatte der FCI zuvor fünf Mal in Folge gepunktet, wartet das Team mittlerweile exakt ebenso lange auf einen Sieg. <p>  In 12 Bundesliga-Spielen lag Hannover bisher zurück, sechs Mal wurde am Ende dennoch gepunktet.  <p> Immer in Aktion: Hertha-Trainer Pal Dardai. (Â© Frank Hoermann / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)  </pre>


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